Einsatz Nr.: 39 | 15.11.2018 18:29


Bad Fallingbostel (tk) Im gemeinsamen Keller zweier Mehrfamilienhäuser brennt es lichterloh, Menschen ist durch Rauch und Feuer der Fluchtweg versperrt, sodass sie am Fenster stehen und um Hilfe schreien. Dieses Szenario, war am Donnerstag den 15.11.2018, die Ausgangslage für die Alarmübung der Feuerwehren im Stadtgebiet Bad Fallingbostel. Um 18:20 Uhr wird die Freiwillige Feuerwehr Bad Fallingbostel in die Hans-Stuhlmacher-Straße alarmiert, wenig später wird durch den Stadtbrandmeister das Einsatzstichwort erhöht, daraufhin ertönen im gesamten Stadtgebiet die Sirenen und die Feuerwehren Dorfmark und Riepe rücken ebenfalls aus. Die eingeschlossenen Personen werden durch Statisten dargestellt, diese spielen ihre Rolle zum Teil so gut, dass in der Anfangsphase Bewohner der umliegenden Häuser herbeieilen um zu helfen.

Mit größter Eile beginnen die ehrenamtlichen Einsatzkräfte die eingeschlossenen Personen aus ihren Wohnungen zu retten. Dabei kommen neben mehreren tragbaren Leitern auch die Hubrettungsfahrzeuge aus Bad Fallingbostel und Walsrode zum Einsatz. Parallel dazu begeben sich mehrere Atemschutztrupps durch den Hauseingang in das Gebäude vor. Insgesamt 19 Personen werden so aus den beiden Wohnblocks gerettet. Da diese demnächst abgerissen werden sollen, kann die Feuerwehr auch realitätsnah das Aufbrechen von Wohnungstüren im Rauch üben. Während der Übung konnte man an vielen Stellen merken, welche Anspannung durch das realitätsnahe Szenario auf den Einsatzkräften lastete. Nach dem Abschluss der Menschrettung wird das simulierte Feuer von weiteren Atemschutztrupps gelöscht.

Die Feuerwehrfrauen und-männer werden bei ihrem Vorgehen von mehreren Übungsbeobachtern begleitet. Auch Bürgermeisterin Karin Thorey und Ordnungsamtsleiter Jörg Biela machen sich persönlich ein Bild von der Leistungsfähigkeit ihrer Feuerwehren. Am Ende zieht Stadtbrandmeister Andreas Schulenburg ein positives Fazit: „ Ich bin mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden, einige kleinere Dinge werden aber sicherlich im Anschluss besprochen, damit unser Abläufe in Zukunft noch besser funktionieren.“ Zum Ende bedankt sich auch Bürgermeisterin Karin Thorey noch einmal persönlich bei den Ehrenamtlichen für ihr Engagement.

(feuerwehr-heidekreis.de)