Verkehrsunfall auf BAB 7 / Pkw kommt auf Beifahrerseite zum Stehen

Einsatz Nr.: 4 | 14.03.2018


Dorfmark (stm). Aus bisher ungeklärter Ursache geriet ein Pkw-Fahrer aus dem Bereich Hamburg mit seinem Golf nach rechts von der Autobahn in den Grünstreifen. Der Pkw wurde auf die Beifahrerseite geschleudert und blieb so liegen.
Der Fahrer wurde von zufällig hinzukommenden Feuerwehrleuten aus Hamburg (darunter ein Arzt und ein Notfallsanitäter) professionell versorgt, bevor Feuerwehr und Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintrafen. Auch weitere Verkehrsteilnehmer unterstützten tatkräftig die Ersthelfer und verhinderten ein Zurückkippen des Golfs.
Die Feuerwehr Dorfmark rettete den Fahrer schonend durch die Heckklappe das Fahrzeuges, der Rettungsdienst übernahm die weitere Versorgung. Zum Glück waren die Verletzungen des Fahrers nicht lebensbedrohlich.
Erstmals kam das neue Abstütz-System der Feuerwehr Dorfmark zum Einsatz. Es sorgte für einen sicheren Stand des Unfallfahrzeuges während der Rettungsarbeiten.
Die Polizei führte die Unfallaufnahme durch und sicherte die Unfallstelle ab, ein Fahrstreifen der Autobahn mußte gesperrt werden.

 

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LKW im Graben

Einsatz Nr.: 3 | 26.02.2018 08:25 Uhr


Dorfmark (ar) Am Montagmorgen kam es auf der Bundesautobahn 7 Richtung Hamburg, zwischen Dorfmark und Soltau-Süd, zu einem Verkehrsunfall. Aus bisher ungeklärten Gründen ist ein LKW von der Fahrbahn abgekommen und seitlich in den anliegenden Graben gestürzt. Dabei wurde der auf der Unterseite des Zugfahrzeugs liegende Tank beschädigt. Der Fahrer konnte sich aus dem Fahrzeug selbstständig und unverletzt befreien. Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Dorfmark banden die ausgelaufenen Flüssigkeiten mithilfe von Ölbindemittel ab und fingen den restlichen, sich im beschädigten Tank befindlichen Kraftstoff auf. Dadurch konnte ein Ausbreiten des Treibstoffes in die Umgebung und somit weitere Umweltschäden vermieden werden.

 

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Fahrzeug von der Straße abgekommen

Einsatz Nr.: 2 | 16.02.2018 02:54 Uhr


Auf der L163, kurz vor dem Ortseingang Mengebostel, war ein PKW in einer Linkskurve von der Straße abgekommen. Dieser durchbrach ein Geländer und landete in dem Gelände auf dem Dach. Der Fahrer konnte sich selbst befreien.
Die Feuerwehr Dorfmark übernahm bis zur Übergabe an die Polizei die Absicherung und Ausleuchtung der Einsatzstelle.

Weichen für die Zukunft gestellt

Helmut Zahn Ehrenortsbrandmeister – neues Fahrzeug

 

Dorfmark (stm). Der „Mann des Abends“ war zweifellos Helmut Zahn. Zunächst erhielt er für 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das Ehrenzeichen des Landes Niedersachsen. Dann wurde er von Bürgermeisterin Karin Thorey zum Ehrenortsbrandmeister ernannt.

Wegen Erreichen der Altersgrenze muß Helmut Zahn den aktiven Dienst beenden.

 

Werner Mohr erhielt die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes für 50jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr von Kreisbrandmeister Hartmut Staschinski.

Nachfolger Zahns als stellvertretender Stadtbrandmeister wird Stefan Radloff. Auch er erhielt seine Ernennungsurkunde.

Martin zum Hofe tritt ab 1. Mai seine zweite Amtszeit als stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Riepe an.

Ein weiterer „Meilenstein“ in der Geschichte der Feuerwehr Dorfmark ist die Übergabe des neuen Tanklöschfahrzeug (TLF) 3000.

Es löst das mittlerweile 30 Jahre alte TLF 16/25 „Manni“ ab. Die Schlüssel für dieses Fahrzeug wurden an den Stadtbrandmeister der polnischen Partnerstadt Miastko übergeben. Alexander Grundow war mit drei Kameraden der Freiwilligen und der Berufsfeuerwehr Miastko und der Feuerwehr Piaszczyna angereist. Das Fahrzeug wird in Polen hoffentlich noch einige Jahre „durchhalten“ und gute Dienste leisten.

Die polnischen Gäste hatten zahlreiche Geschenke im Gepäck: Helmut Zahn erhielt einen besonderen Helm und die Bürgermeisterin eine große Plakette des Schutzpatron der Feuerwehrleute, St. Florian mit den besten Grüßen des Bürgermeisters von Miastko, Ramon Ramion.

Ebenso eine Abordnung der Partner-Feuerwehr Hamburg-Eißendorf um Wehrführer Axel Lender.

Sie hatten ein besonderes „Care-Paket“ für das neue Fahrzeug dabei mit Lackfarbe für das Fahrzeug und die Hallentore (falls mal ein kleines Malheur passiert), Fahrzeugwachs, Duftbaum und weitere Dinge.

Zu diesem besonderen Abend waren zahlreiche Vertreter aus Rat und Verwaltung, Nachbarfeuerwehren und Regierungsbrandmeister Uwe Quante gekommen.

Der Auftrag für den Bau des Fahrzeuges ging bereits im September 2013 an die Ulmer Firma Magirus. Im Januar diesen Jahres konnte es abgeholt werden. „Mit einer Höhe von 3.30 m paßt es mit vollem Tank gerade so noch in das Feuerwehrhaus. Mehr Fahrzeug geht nicht“ so Bürgermeisterin Thorey. Das Fahrzeug kostete mit Ausrüstung rund 265.000,- €. „Dafür ist die Feuerwehr für heutige und künftige Aufgaben aber auch bestens gerüstet“ so Thorey.

Das Fahrzeug verfügt über einen 3500-Liter-Wassertank, 200 Liter Mehrbereichs-Schaummittel, vier Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum, Lichtmast und zahlreiche weitere Beladung.

Es ist auf einem 16-Tonnen-Iveco-Fahrgestell aufgebaut, verfügt über Allradantrieb, Automatik-Schaltung und ist geländegängig.

Die Feuerwehr Dorfmark hat einen Abschnitt der BAB 7 in ihrem Einsatzbereich und ist dort regelmäßig bei schweren Verkehrsunfällen gefordert. Mit dem neuen Fahrzeug steht vor allem dort schnell eine Menge Löschmittel zur Verfügung, falls Fahrzeuge brennen.